Neugierig? Na dann mal los!

Mittwoch, 2. September 2026

Rechnungen und neue Tapete

Das Gespräch mit meiner Tochter vor ein paar Tagen ergab, dass sie mir riet, die ausstehenden Bestattungskosten in Raten zu bezahlen. Seit dieser Zeit lässt der Gedanke mich nicht mehr los, dass es besser wäre, die Summe, wenn sie nicht zu hoch ist, auf einmal auszugleichen. Mittwoch. Heute komme ich nach Hause und jede Menge Post. Auch ein etwas geknickter Umschlag von dem Bestattungshaus. Schnörkellos, in der Mitte etwas eingeknickt. Ich mache ihn auf und gehe die Lieste von Leistungen durch, die sie erbracht haben. Die Endsumme keine Viertausend Euro. Mir fällt ein Stein vom Herzen! Immerhin. Und ich zögere nicht, das Online Banking aufzumachen und die geforderte Summe im Ganzen und Sofort zu überweisen. Denn heute früh hatte ich fest gestellt, dass meine Beine mich manchmal etwas im Stich lassen. ich habe nie Probleme mitt meinen Beinen gehabt, doch jetzt sind sie zeitweise wie Gummi, das macht mir Angst. Mein Schwager hatte mir in unserem gemeinsamen Urlaub berichtet, dass er, nachdem sein Sohn gestorben war und er alle Formalitäten beglichen hatte, plötzlich nicht mehr richtig laufen konnte. Kein Arzt hatte eine Ursache finden können, das machte mir Angst. Ich wollte nicht so enden wie er. Immerhin hatte sich das für ihn nach unzähligen Arztbesuchen und einigen Krankenhausaufenthalten gelegt. Die Symptome waren verschwunden, so plötzlich, wie sie gekommen waren. Dabei sah er sich fast schon auf dem OP Tisch. Heute ist er froh, dass alles überstanden zu haben, operiert worden ist er nicht. Die Worte klingen in mir nach und immer und immer wieder denke ich an das von ihm Gesagte. Ich möchte auf keinen Fall, das es mir genauso geht. Deshalb habe ich die Rechnung sofort bezahlt. Eine kleine Summe habe ich sogar übrig, sodass ich mir dieses Jahr auch Öl für die Heizung kaufen kann. Der Tag und meine Laune ist gerettet. Ich überlege, für etwa Tausend Euro Öl zu kaufen, damit noch etwas für einen kleinen urlaub im nächsten Jahr übrigbleiben kann. Ware zum Verkauf habe ich auch soeben bestellt. Ich werde es einfach schaffen. Zumindest bin ich über das foodcharing abgedeckt, zu Essen gibt es eigentlich genug. Auch wenn die Waren am Ablaufen sind, so habe ich in der Vergangenheit schon manches leckere Gericht davon gekocht. Das macht mir schon mal jede Menge Mut. ich hoffe, dass nun alle Rechnungen bezahlt sind, kann nur abwarten, ob oder was da noch auf mich zukommt und spiele mit dem Gedanken, das Bad renovieren zu lassen. Ich will mir schon mal eine hübsche neue Tapete für das Bad aussuchen. 


© Susann Krumpen

Dienstag, 1. September 2026

Testament und Nachlasspflege

Immer wieder versuche ich das zuständige Gericht zu erreichen. Nachlasspflege, wie man es nennt. Vergebens. Auch mit der beglaubigten Kopie vom Testament bekomme ich hier nicht, was ich brauche. Die ewige telefonische Bandansage Warteschleife, ich höre was von Urlaubszeit, Umstellung auf elektronischem Wege, was imer das heißen mag und Verständnis haben. Mein Verständnis ist restlos erschöpft. Für mich alles Ausreden. Es bewegt sich nichts. Gar nichts. Einerseits ja gut, andererseits schlecht, da der Verbleib einiger Gelder eben nicht geklärt werden kann. Ärgerlich das Ganze. Ich versuche es erneut, keine Chance, nicht die Minimalste. Also versuche ich den umgekehrten Weg, rufe die Bank an und spreche dort, ob die Kopie von dem Testament ausreichen würde. Dort schildere ich den Fall und man sagt mir, dass eine Kopie des notariell beglaubigten Testaments völlig ausreichen wird. Nun, während ich alles kopiere, gehen mir verschiedene Gedanken und Szenarien durch den Kopf. Was macht eigentlich eine Witwe, oder ein Witwer, der diese Möglichkeit nicht hat, warten muss, bis ihm oder ihr jemand hilft und hin nehmen muss, dass es entweder lange dauert, oder womöglich gar nicht klappt? Ich finde es unverantwortlich, dass, wie in meinem Fall, die Fürsorge um das weitere Geschehen mit der Rechnung vom Bestattungsinstitut endet. Selbst der Versichenälteste bringt zwar den Antrag auf den Weg, aber woher weiß man eigentlich, ob da nochwas fehlt oder wie lange es dauert? Fragen über Fragen...


© Susann Krumpen

Montag, 31. August 2026

Arztbesuch - 6 Wochen später

 Wie soll ich anfangen. Seitdem mein Mann sich das Leben genommen hat, versuche ich einen Termin bei meinem Hausarzt zu bekommen, alles scheint vergebens. Keine Termine, Urlaubszeit und dann fehlendes Personal. Im Notfall soll man die 112 wählen, laut Bandansage. Dann doch endlich! Ich bekomme einen Termin, das heißt eigentlich nicht direkt. Am Telefon schildere ich den Fall noch einmal eindeutig und weise darauf hin, dass mein Mann sich das Leben genommen hat. Die Angestellte am Telefon entschuldigt sich, meinte, dass sie das schon aus den vorherigen Telefonaten mit mir wisse und sie auch nicht weiß, was sie dazu sagen soll. Sie bietet mir immerhin an, in die Notfallsprechstunde zu kommen, was ich dankbar annehme. Angekommen, stehen und sitzen Menschen schon draußen vor der Tür im Freien, das Wartezimmer rappelvoll und das eine Stunde vor Schließung der Sprechstunde. Als ehemalige Arzthelferin, wie man das früher nannte, hatte ich nur ein inneres Kopfschütteln für diese bizarre Situation übrig. Heute ist Montag. Ich finde einen Platz, weil gerade jemand aufgerufen wird. Leute sitzen, schauen auf ihre Handys, das Fenster ist angekippt. Ich grüße und setze mich dazu. Die Resonanz vernichtend. Mich stört es heute nicht, ich bin froh, mich einreihen zu können. und ich frage mich, wie der Vormittag für die Angestellten wohl laufen mag, ob sie auch noch eine Mittagspause bekommen. Nach fast einer Stunde werde ich aufgerufen, der Arzt sitzt schon im Zimmer und begrüßt mich. Ich grüße zurück und er bietet mir einen Platz an. Sehr nett, denke ich. Er schaut nicht auf, die Erschöpfung ist ihm anzumerken, er ist um Freundlichkeit bemüht. Ich berichte, dass mein Mann sich das Leben genommen hat. Jetzt erst realisiert er, dass ich offensichtlich Hilfe benötige. Er fragt nach dem Sterbedatum. Ich antworte, dass es vor ungefähr 6 Wochen passiert sei. Darauf die Frage, warum ich nicht eher in die Sprechstunde gekommen bin, ich antworte, dass es keinen Termin gab. Sein Blick ist nun ein völlig anderer, ich spüre eine Wendung des Gespräches. Sein Blick öffnet sich. Wir reden über Verschiedenes, ich werde abgefragt, wie mein Schlaf ist und der Appetit. Abgenommen habe ich nicht, so denke ich noch. Der Süßkram die letzten Tage...Das Gespräch lief für beide Seiten freundlich und ich gehe zufrieden aus der Sprechstunde mit einer Überweisung zum Psychologen, einen Krankenschein, einem Termin zum Blutabnehmen, um überprüfen zu können, ob mein Vitamin B12 Spiegel in den Keller gerutscht ist und einem weiteren Termin zur Beantragung einer Reha Kur im nächsten Jahr. Faszit: Man braucht eine Menge Energie, wenn der Akku leer und die Nerven dünn sind.


© Susann Krumpen

Samstag, 29. August 2026

ER hat mich im Stich gelassen - oder gibt es noch Wunder - ein Heißluftbalon

 Ich stand auf, heute Morgen. Meine Gedanken hängen noch an diesem einen Satz, der meine Seele komplett zerstören würde, würde ich nicht irgendwie handeln. Das echte Wunder wartete schon draußen auf mich. Ich nehme, wie gewohnt, ein paar Nüsse für die Krähen mit. Sie sollen auch an diesem Morgen nicht leer ausgehen. Der Himmel ist grau, die Wolken brechen auf, so dass die Sonne heute ein Kleid von flauschiger Watte trägt, ihre Strahlen erstreckten sich hier und da, als würden sie mich und die ganze Welt umarmen. Ich scheine davon zunächst nichts mitzubekommen. Ich laufe und laufe, spüre kaum meine Füsse. Lasse die Nüsse aus meiner Hosentasche am Straßenrand fallen und beobachte, wie die Krähen danach kommen, um sie aufzunehmen, beim Umdrehen sehe ich, dass sie verschwunden sind. Manche Tage fliegen sie so nah und tief um mein Gesicht und um mich herum, dass ich meine, sie wären kurzsichtig und können nicht richtig sehen. Dabei sehen sie sogar sehr gut, ich spüre den Luftzug von ihren Flügelschlägen. Auch wenn sie sich hinter mir von den Bäumen herablassen, um das Futter aufzunehmen spüre ich ein Surren, sehe je nach Sonnenstand auch ihre Schatten. Es erfüllt mich mit Freude und innerer Zufriedenheit. Es ist pures Glück. Heute früh aber war ich mit meinen Gedanken bei diesem einen Satz und viele Fragen, die sich in meinem Kopf versuchen fest zu setzen. Ich bekomme kaum noch Luft, fühle mich regelrecht erdrückt, von diesem Gedanken, dass ER mich im Stich gelassen haben soll. Ich hebe meinen Kopf und will gerade ansetzen, Luft zu holen, bleibe wie gebannt stehen. Ein Heißluftballon am Himmel, weit entfernt und doch ziemlich deutlich sichtbar. Der Ballon blaugrau, fast wie die Wolken, die am Himmel zu sehen sind. Ich stehe am Straßenrand und hole tief Luft. Erst jetzt verstehe ich. ER ist an mir vorbeigefahren, ja er ist es! Ich winke wie verrückt, in der Hoffnung, dass er mich sieht. Der Balon fährt weiter und weiter, bis er nur noch einen Punkt am Himmel ausmacht. Ich höre gar nicht auf zu Winken. Endlose Tränen rinnen über mein Gesicht. Oh Jupp, du hast nach mir geschaut, du wolltest mir sagen, dass du mich liebst und ich nicht alleine bin. Was für ein Wunder, was für ein Glück! Den heutigen Morgen werde ich nie vergessen. Der Gedanke, dass du mich im Stich gelassen haben könntest, war restlos aus meinem Kopf verschwunden, meine Seele kann wieder Atmen. Ich fühle mich schlagartig besser. Sämtliche Zweifel sind ausgeräumt. Zuhause mache ich mir einen Milchkaffee mit viel Zucker, sitze draussen im Garten, während ich meinen Kaffee trinke und hänge diesem Gedanken nach. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht.


© Susann Krumpen

Freitag, 28. August 2026

ER hat mich im Stich gelassen - oder gibt es noch Wunder Teil 1

 Das zufällige Gespräch heute mit einem Kunden. Er brauchte Einzelteile für eine Lampe und ich bat ihn darum, Bilder per Whattsapp hoch zu laden, was er offensichtlich auch tat. Im Gespräch erwähnte ich, dass ich zum Heraussuchen etwas Zeit brauche, weil ich das Geschäft alleine führe, da mein Mann gestorben sei. Ich erwähnte beiläufig, dass er den Weg selbt gewählt hatte. Warum ich ihm das erzählte, weiß ich heute eigentlich nicht mehr. Die Stimme am anderen Ende wurde einen Augenblich lang still. Dann aber bemerkte der Kunde, der offensichtlich der Stimme nach ein Mann mittleren Alters zu sein schien. "Er hat Sie im Stich gelassen" tönte es duch das Telefon. Ich rang nach Luft. Fand den Gedanken unerhört, wollte etwas erwiedern, tat es aber nicht. Der Kunde wiederholte diesen einen Satz mindestens noch zwei Mal, ich rang nach Luft und antwortete nicht, sondern versuchte das Gespräch auf die Zusammenstellung seiner Lampe zu lenken. Ich konnte an dem gesamten Abend an nichts anderes mehr denken. Hatte mich Jupp wirklich im Stich gelassen ? War es wirklich so, dass er sich eingerollt hat und einfach verschwunden war? Ich spürte Wut. Warum? Schrie es plötzlich in mir! Warum hat er das getan? Es tat sich mir eine völlig neue Perspektive auf. Nicht die, in der ich gerade gestern noch dachte, er wäre aus dem Leben gegangen, um mich zu schonen. Nein, bei Weitem nicht. Es zeigte sich plötzlich die hässliche Fratze von einem Menschen, den ich doch glaubte zu lieben. Die Sanftheit verschwand, ein schwerer Schleier legte sich über mein Gemüt, es schien, als hätte der eine Satz mein Leben vergiftet. An Schlaf war an diesen Abend nicht zu denken. Ich lag im Bett und der Gedanke übernahm völlig die Kontrolle über meine Seele, es kam mir vor, als hätte jemand Farbe in den Fluss gekippt. Plötzlich fühlte ich mich angreifbar. Ich grübelte und grübelte und in meinen Gedanken kamen frühere Situationen zum Vorschein, in denen Jupp sich durch das Leben larviert hatte. Der Satz sollte sich bestätigen, oder doch nicht? Hatte er keine einzige Ecke unseres Hauses finden können, wo er sich verstecken konnte? Hatte er gedacht, ich würde ihn finden und mit Mitgefühl und Trost einwickeln, wie einen kostbaren Diamanten? Ist er deshalb diesen Weg gegangen, damit ich keinen Zugriff mehr zu ihm finden sollte? Es war schwer zu verstehen, was sich für absurde Gedanken in mir abspielten. Ich selbst verstand gar nicht, was dieser eine Satz in mir anrichtete. Und ich fing an zu spüren, dass er drohte, meine Seele zu zerstören. Das Vertrauen war infrage gestellt. Am Morgen wachte ich schweißgebadet auf, ich hatte kaum Kraft aufzustehen, Tränen rannen mir über das Gesicht. ich beschloss erstmal eine kleine Runde raus zu gehen, um frische Luft zu schnappen. Dann geschah das echte Wunder...


© Susann Krumpen

Dienstag, 25. August 2026

Danksagung oder Karten?

 Ich öffne die Tür, nachdem es geklingelt hatte, die Bestatterin steht draußen und ich bitte sie herein. Auf Nachfrage mache ich ihr einen Kaffee und wir essen zusammen Kuchen, den ich schon bereitgestellt hatte. Die Atmosphäre locker. Wir reden. Den Text für die Danksagung hatte ich mir schon vorher überlegt, ich reiche ihr das beschriebene Blatt rüber. Allein die Ausgestaltung ist für sie noch wichtig, ich wähle einen schlichten Baum. Die meisten Menschen bekommen letztendlich eine Karte in Form einer Taube, die man an das Fenster hängen kann. Für alle Anderen die Danksagung in der öffentlichen Zeitung. Mehr als 20 Karten habe ich dann auch nicht. Und schon stolpert man in die Falle, in die wohl andere Menschen vor mir gestolpert sind. Die Geldzuwendungen aus den Trauerkarten werden sowieso dafür verwendet, um die Danksagungskarten zu kaufen und zu versenden. Ich persönlich sehe es einmal so: Wenn jemand stirbt, dann habe ich eine Trauerkarte, die mir ansprechend erscheint und lege einen bestimmten Betrag mit dort hinein. Irgendwann, und die Leute merken sich das, bekommt man den selben Betrag wieder zurück. In der Trauerkarte für seinen Angehörigen. Die Bestatterin und ich essen Kuchen, der regenbogenfarbig ist und wunderbar schmeckt. Wir plaudern über dies und das. Sie möchte wissen, wie die Urnenbeisetzung gelaufen war. Und ich habe ihr erzählt, wie und was dort statt gefunden hat. Im Nieselregen, schön und ergreifend war es. Wir haben ihm sogar 2 Zigaretten und 2 Kaffeebohnen mit auf den Weg gegeben. Es ist ein tröstlicher Gedanke, es endlich abgeschlossen zu wissen. Ich erzähle ein wehnig über das gelebte Leben mit Jupp und sie lächelt. Zum Abschluss frage ich sie, ob sie eine, von den Karten haben möchte. Sie bejaht und nimmt eine mit. Die Tauben kann man sich schön an das Fenster hängen. Eigentlich benötige ich die öffentliche Danksagung nicht, aber für alle Fälle und damit sich hier in der Gegend auch niemand auf den sogenannten Schlips getreten fühlt... Mission erfüllt. So wie ER war, schlicht und einfach. 


© Susann Krumpen

3 Tage nach der Trauerfeier - Gedanken zum Überleben

Seit gestern bin ich zuhause. Ich fühle mich nicht gut. Es gibt Momente, in denen ich nur da sitze, und im Büro vor mir hin starre, ins Leere. Mein Kopf will dann auch nicht mehr arbeiten. Heute bin ich erkältet. Seit 21 Jahren, und darüber hinaus hatte ich nichts dergleichen, ich war immer im Lot. Aber jetzt? Jeder, dem ich begegne, will nach Möglichkeit wissen, wie es war, wie es abgelaufen ist. Sensiationspresse. Einige Karten zum Verteilen liegen noch hier auf dem Schreibtisch und warten darauf, an den richtigen Absender gebracht zu werden. Der Berg von Unaufhörlichem scheint im Moment unüberwindbar. Heute früh war ich zur Physiotherapie, totale Verspannung in den Schultern. Ich rede da nie viel, versuche mit den Übungen mitzugehen, um das Maximalste aus der Behandlung herauszuholen. Ich habe gerade 6 Termine, von denen sicher schon 3 benutzt worden sind. Nach den jeweiligen Behandlungen scheint es mir etwas besser zu gehen. Ich möchte so Vieles, die Kraft reicht gerade mal, um den Tagesablauf zu gestalten und sich hin zu legen. Ich bin enttäuscht, möchte, dass der Zustand aufhört, weiß aber nicht, was ich tun soll. Deshalb versuche ich so weiter zu machen, wie bisher. Den morgigen Dienst beim FairTeiler habe ich abgesagt. Ich schaffe es schlichtweg nicht. ..


© Susann Krumpen