Neugierig? Na dann mal los!

Mittwoch, 4. November 2020

Dorfladen Tanteenso - Teil 1 - Illusionen und Wunschpakete

 Seit gestern bin ich stolze Besitzerin einer "Tanteenso" Karte. Die Karte für den Dorfladen im Nachbarort, mit welcher ich 24 Stunden täglich und an 7 Tagen in der Woche einkaufen gehen kann. Was habe ich darauf hin gefiebert und freue mich, das erste Mal damit einkaufen gehen zu können. Nicht das ich das Einkaufen vermissen würde, nein das nicht gerade. An den letzten Tagen war ich absichtlich nicht zum Einkaufen unterwegs und in meinem Kühlschrank herrscht sagen wir mal gähnende Leere. Damit mein Einkaufs Zettel möglichst schön lang ist. Bevor ich starten konnte, bekam ich so einige Mails, die neben der Anmeldung für die neue bunte Karte auch ein Code über eine Gutschrift verfügte. Zehn Euro, so dachte ich mir, haben oder nicht haben. Aber es sollte alles anders kommen, wie ich es ursprünglich geplant hatte. Wie so oft im Leben... Bewaffnet mit meinem Zettel auf dem sich so einige normale Sachen, wie Milch, Butter und Brot befanden, schlenderte ich einfach los. Mit einer gewissen freudigen Erwartung im Gepäck. Ich kann nicht anders, die bunte Karte macht einfach nur Laune. Angekommen stoße ich auf eine Tafel im Eingangsbereich, auf der vieles steht, ich lese einige Dinge, die wohl nicht vorrätig sind, manche sind durchgestrichen, manche nicht. Es sind Worte wie: Hefe, Geburtstagskarten, Nudeln (eine bestimmte Sorte) und Tee. Worte, die ich nicht entziffern kann ein Buchstabensalat in verschiedenen Farben, nicht leserlich. Ich atme durch und schnappe mir einen Korb, laufe los. Vieles, was in den Regalen liegt, kommt mir bekannt vor, manches kenne ich nicht. Aber auf den ersten Blick schein das Nötigste für den alltäglichen Gebrauch da zu sein. Toilettenpapier, Butter, Brot, Milch, Waschpulver. Eine helle, fröhliche Atmosphäre empfängt mich und lädt zum Einkaufen ein. Ich schaue und staune. Frisches Obst, Gemüse, eine kleine Auswahl von dem, was man meint zu brauchen. Einkaufen macht Spaß! An der Kasse angekommen, bekomme ich auf meine Karte 2,5 Prozent erlassen plus eine Einweisung für die Handhabung meiner bunten Karte, wenn ich Lust darauf habe außerhalb der Ladenöffnungszeiten einkaufen gehen zu wollen. Nach Abschluss der überaus freundlichen Vorführung freue ich mich auf den Gutscheinrabatt. Fehlanzeige! Der wäre nur online einlösbar. Schade. Der Freude weicht leichte Enttäuschung und es sollte noch schlimmer kommen... Fürs erste gehe ich mit gemischten Gefühlen und meinem Einkauf aus dem Laden und überlege noch, ob es sich lohnt, neben dem Buchstabensalat das für mich passende dazu zu schreiben, ich versuche es mit Kräutertee, den ich hier nun nicht bekommen habe. Mal sehen, wann der Tee eintrifft, denn das Versprechen des Geschäftes lautet ja, dass sich das Angebot nach dem Käufer richten soll. Wie ich später erfahren habe scheint das nicht so umsetzbar zu sein, wie man sich das wüscht, Sie dürfen aber schon mal gespannt sein.. Auch das Kartenaufladen erscheint online eine ziemliche Hürde . Darüber mehr im nächsten Post....

© Susann Krumpen

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Kinder, Kinder, Weihnachtsplanung 2020 Teil 3

Die Weihnachtsplanung zieht sich hin. Zum Einen wissen wir nicht, ob wir uns gegenseitig besuchen dürfen zum Anderen änderte sich seit gestern die familiäre Lage. Und das kam so: In einem abendlichen Gespräch mit meiner Mutter hat sie recht beiläufig erzählt, dass sie in Erwägung ziehe, Weihnachten eben mal nicht zu Hause zu verbringen. Sie möchte verreisen. In meinem Kopf hämmert es und ich frage mich: Wohin? Nicht, dass ich ihr das nicht gönne, aber sie ist nun mal nicht die Jüngste und aufgrund der sich abzeichnenden Zuspitzung der Corona Lage denke ich auch über ihre Gesundheit nach. Nun gut, es mag egoistisch erscheinen, aber dennoch, der Gedanke steht. Soll sie doch machen, was sie will, denke ich und Frage "bist du sicher, dass du Weihnachten verreisen willst" durch das Telefon kommt ein entschlossenes "Ja" sicher ist sie sicher. Aber ob das so sicher ist, wird sich herausstellen. Sie ist alt genug, um Entscheidungen zu treffen. Aber wohl ist mir erst einmal noch nicht. Nun gut. soll sie. Mundschutz und Abstand haben wir ja alle schon einmal gelernt. und eigentlich atme ich etwas auf. Gerade in dem Moment ist mir von meiner ToDo Liste eine Position gestrichen worden. Ein Anlaufpunkt weniger, so denke ich und atme auf.  Und ertappe mich selber dabei, Weihnachten verreisen zu wollen... Nun steht alles wieder am Anfang, auch die Überlegung ob wir nicht alle lieber zu Hause bleiben sollen. Ja einfacher wird es eben nicht...wir werden sehen...


© Susann Krumpen

Corona Test - eine Odyssee

Wer mich kennt, weiß genau, dass ich eine Person bin, die alles einmal austesten möchte. Nicht dass, was Sie denken oder denken wollen. Nein. Etwas anderes war der Stein des Anstoßes, der mich entscheiden ließ, mich um die Angelegenheit zu kümmern. Seit Tagen habe ich so ein Kratzen im Hals und wie jeder weiß, ist Corona nun auch in aller Munde und sollte doch bei jedem hier angekommen sein. Der Leser möge das nicht falsch verstehen, keiner möchte erkrankt sein und gerade deshalb habe ich meine Hausärztin dazu befragt und wollte Verantwortung übernehmen. Für meinen Mann, für meine Familie und für mich selbst. Auch wenn ich gut mit meiner Hausärztin kann, Fehlanzeige. Ein Test wäre nicht nötig. Ich habe Argumente. Schließlich wohne ich mit meinem Ehemann zusammen und der gehört wegen seiner COPD und seines Alters zur Risikogruppe. Die Argumente zählten nicht. Nirgends, wie Sie weiter lesen werden! Ich fahre nach Hause und schmolle. Wieso wird jeder getestet, nur ich wieder nicht? Vielleicht ist mein Halskratzen ja auch eine Art Einbildung. Eigentlich nicht. Ich spüre es genau. Also setzte ich mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung. Dort konnte man mir auch nicht weiterhelfen, ich bekam die Telefonnummer von der KVN Niedersachsen. Also wieder ans Telefon und nachgefragt. Fehlanzeige. Keine Auskunft, bis auf den Hinweis, es beim hiesigem Gesundheitsamt zu versuchen. Das Telefon läuft langsam heiß. Ich rufe dort eine Bürgertelefonnummer an, die für Corona Fälle eingerichtet worden ist. Dort gibt man mir den Hinweis, ich werde zu gegebener Zeit zurückgerufen. Ich bin ganz nah dran! Denke ich. Und nach 2 Stunden ruft auch jemand zurück und hört sich an, was ich hervorzubringen habe. Wie reden im Kreis. Ohne Überweisung kein Test und Ausnahmen gäbe es zwar, aber meine Argumente zählen nicht. Ich frage mich, warum und wozu es solche Tests überhaupt gibt? Jedenfalls bin ich vorerst NICHT getestet worden und stelle fest, dass viele Fragen offen bleiben und es darauf wieder einmal keine Antwort gibt. Auch nach langem Suchen in der RKI Seite konnte ich leider nichts anderes finden, wie allgemeine Hinweise der ganzen Litanei und alles das, was wir selber schon seit Monaten von den Medien vorgebetet bekommen. Abschließend kann ich mich nur in Quarantäne begeben, die irgendwie realisiert werden muss. Wir messen also aus und stellen fest, bei unseren Wohnverhältnissen ist der empfohlene Abstand von mindestens 1,5 Meter nicht immer so zu realisieren, wie wir das gerne hätten. Das bedeutet, dass wir in unserem (Haus) Büro mit Mundschutz sitzen und auch getrennt schlafen. Wir losen aus, wer ab heute Abend im Wohnzimmer schläft, das Los fällt auf meinen Mann! Er wird, so wie ich ihn kenne noch bis in die Nacht fernsehen! Und ich habe einmal Ruhe zum Lesen...

PS.: nach meinen Recherchen war das hiesige Gesundheitsamt nicht das Einzige, welches Corona Tests verweigert hat... 

© Susann Krumpen

Freitag, 9. Oktober 2020

Ein Sommermantel im Oktober - Mutterliebe Teil 1

Ich telefonierte gestern mit meiner Mutter und wir reden über dies und das. Eigentlich nichts ungewöhnliches und das Meiste habe ich ehrlich gesagt, bald wieder vergessen. Es schien nicht sonderlich wichtig. Ja, liebe Leser, Sie werden meinen, dass es vielleicht herzlos sei, aber mich interessiert nicht, wann sie mit dem Hund... oder wie lange sie am Fleischerauto... und was dort gekauft... und was die Hühner.... und das Wetter. Und trotzdem höre ich ihr unheimlich gerne zu. Ich mag ihre Art zu reden, höre, wie sie sich über Umstände aufregt, die nicht zu ändern sind, im Hintergrund spielt der Fernseher und manchmal bellt ihr Hund oder es klingelt unverhofft an der Tür. Nun gut, wie gesagt, das meiste von dem Gesagten vergesse ich eigentlich recht schnell und hole es in einer ruhigen Minute immer mal wieder hoch und denke darüber nach. Man sieht sich eben selten. Am Meisten interessierte meine Mutter der Umstand, dass sie auf ein Päckchen wartete. Der Inhalt soll ein Sommermantel sein, den sie sich hat schneidern lassen. Wir haben Oktober, aber was soll's. Die Sache kam so: Wer eine Mutter hat, und die allermeisten Menschen haben ja eine, kennt das Prozedere. Du hast dir irgendwas neues gekauft, oder modisches Nähen lassen und kreuzt damit bei deiner Mutter auf. Schon wird das Kleidungsstück begutachtet. Es wird auch nichts ausgelassen. Fragen strömen auf mich ein. Sie legt nun richtig los, will alles wissen, wirklich ALLES! Von der Haptik bis hin zu der Frage, zu welchem Anlass man so ein Kleidungsstück wohl trägt. Fragen nach dem Preis lassen dann schon aufhorchen und wieder einmal...  Nein, kurzes Aufatmen...diesmal wohl nicht. Ein Moment des Schweigens auf beiden Seiten. Man merkt förmlich, dass es in ihrem Kopf arbeitet. Und dann doch! Ich wusste es! Ihre Stimme tönt: "Ich will auch so einen!" "Ach, Sanni, kannst du mir nicht auch so einen besorgen?" (Wer es von den Lesern noch nicht mitbekommen hat, "Sanni" ist mein Spitzname und darf nur von Mitgliedern der Familie benutzt werden!) 

Ja ich kann, warum sollte es auch anders sein. Und ich überlege mir fast, bei der nächsten Bestellung gleich eins für sie mit zu bestellen. Ihre Maße habe ich ja....

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Gartenträume - Mein Garten im Juli

Mein Garten war dieses Jahr besonders schön! So wie viele Gärten in dieser Gegend und auch in anderen Gegenden. Der Grund dafür liegt vermutlich auf der Hand. Die Corona Pandemie hat die Menschen dazu gebracht, ihre Gärten (wenn man einen Garten oder Terrasse/Balkon sein Eigen nennen darf) zu pflegen, zu verschönern oder was auch immer Sie getan haben, um Wohlfühlatmosphäre für sich zu schaffen. Ein Garten kann alles sein: Entspannung, Wohlfühl-Ort, Meditation, Lebensfreude und selbstverständlich Natur, wie sie jeder am Liebsten mag. Sehen Sie selbst...




 


So sah mein schöner Garten im Juli aus. Die Cosmea hatte sich selber ausgesät. Ein Überbleibsel vom letzten Jahr. Auch die Kapuzinerkresse und der Mohn, einfach wunderbar!

© Susann Krumpen



Lipödem - Sanitätshäuser gibt es... - Vermessung der Beine

Seit dem letzten Arztbesuch ist meine Laune zu diesem Thema gesunken. Es folgten Besuche im Sanitätshaus, mehrfach wurden meine Beine vermessen und ich erinnere mich nur zu gut, dass ich in einer Kabine saß, die sich zwischen Verkaufsraum und so eine Art Durchgang befand. Immer wenn jemand von den Angestellten heraus oder herein kam, zog es mächtig, der Vorhang wedelte nur so, kalter Rauch zog mir entgegen, ekelhaft. Ich bin Nichtraucherin! Und wenn Sie darauf warten, dass ein Maßband zur Vermessung gefunden wird, so kommt doch einige Zeit zusammen, jedenfalls bei mir.

Ich saß, wie gesagt in der einzigen Kabine dieses Sanitätshauses und konnte sämtliche Verkaufsgespräche mit verfolgen. Unfreiwillig natürlich! Ich sage Ihnen, da kann man richtig was lernen! In der Zeit lauschte ich auf die Gespräche, die mir die Wartezeit erheblich zu verkürzen schien und es kam so Einiges zum Vorschein. Eine, der Stimme nach älteren Frau wurden regelrecht Stützstrümpfe aufgeschwatzt, obwohl ihr offensichtlich die Farbe nicht gefiel. Mit nachdrücklicher, etwas erhobener Stimme wurde ihr in das Gewissen geredet, ob sie etwas für ihre Gesundheit tun wolle, oder nicht. Nach einigem hin und her nahm sie diese mit, bedankte sich auch noch artig für die (tolle) Beratung. Unverschämtheit! Meine Füße waren bereits kalt. Dann folgte offensichtlich ein Paar, er suchte warme Hausschuhe. Das Paar redete leise miteinander, Kartons wurden geöffnet und wieder verschlossen. Hin und her geschoben, Schritte waren zu vernehmen, wo blieb nur das Verkaufspersonal? Sie waren doch eben noch so eifrig bei der Sache? Fehlanzeige, niemand sprach mit den beiden Alten. Sie fanden wohl nicht so das Richtige. Rutschfest mussten sie sein, die Hausschuhe. Und warm noch dazu! Und preislich angemessen, bei der kleinen Rente heutzutage Und schließlich hatte er immer so kalte Füße. Bedient wurden sie nicht, ich hörte sie schimpfend zur Eingangstür schlurfen, die Tür klappen, weg waren sie. In meinem Kopf hämmerte es. "Wo bleibt die Angestellte, die mir meine Beine vermessen wollte nur, was ist mit dem Maßband?" Ich warte eine gefühlte Ewigkeit, mir ist kalt. Endlich! Sie kam im Sturmschritt und hinterließ den Eindruck, als wolle sie die verlorene Zeit wieder aufholen. Gepflegte Erscheinung, schmale Hände, keinen Schmuck. Ihre blonden Haare fielen in das Gesicht, so dass sie diese ein paar Mal unwirsch zur Seite wischte. Der Mund schmal, die Augen müde, eine Frau, geschätzte Mittzwanzigerin. Vermutlich keine Kinder, schlanke Figur und ein etwas unpersönliches, fahriges oder eher ungeduldiges Verhalten. Ohne ein großartiges Wort an mich zu richten, wurden meine Beine vermessen und die Maße in einem Protokoll aufgeschrieben. Die Farbe der Bestrumpfung konnte ich mir aussuchen. Ich wählte modisches dunkelgrün, mit Muster.

Schließlich möchte man ja auch aussehen und es sollte auch zu der übrigen Garderobe passen. Ich mag grün unheimlich gerne.

Das ich die Stützstrümpfe nur ein paar Male getragen habe möchte ich hier der Ehrlichkeit halber erwähnen. Es gibt seine Gründe dafür. Heute habe ich einen anderen Weg eingeschlagen und will sehen, wie groß der Erfolg sein wird!...

© Susann Krumpen


Kinder, Kinder.... Weihnachtsplanung 2020 - Teil 2

 ...Nachdem, wie gesagt im vergangenen Jahr Weihnachten für fast alle ausgefallen sein muss, weil wir als Paar zuhause geblieben sind, möchte ich dieses Jahr "die alte Ordnung" wieder herstellen. Aber nach meinen Regeln. Ich weiß ja nicht, was Sie davon halten, aber zu Hause ist sehr schön, wenn man nicht die ganze Familie bekochen muss. Man kann den Weihnachtsbaum selber schmücken, mal kuschelnd auf dem Sofa sitzen, die Füße hoch legen, essen und trinken, was man will. Ich bin eben auch wenigstens einmal im Jahr ein bequemer Mensch.(Man spricht ja nicht darüber) Also erzählte ich meinem Sohn, dass ich noch gar nichts geplant hätte, außer meine Mutter, also seine Oma besuchen. Er wolle dort nicht unbedingt mit, so seine Aussage. Ich sprach mit ihm darüber, dass er doch einmal das Weihnachtsfest planen möge, dann könnte er ganz nach seinen Vorstellungen einen Plan für uns alle entwerfen. Dazu zählt auch, seine Schwester zu fragen, ob wir dort aufkreuzen können, den Stiefbruder (also den Sohn meines Mannes) zu fragen, ob wir dort auch noch vorbeikommen können, denn schließlich möchte ich meinen Mann dort wieder abholen, nachdem ich ihn vor Heiligabend dort "abgegeben" habe, damit mein Mann auch mit seiner Familie Weihnachten feiern kann. Micha hörte mir zu. Gefühlt das erste Mal in unserem gemeinsamen Leben als Mutter und Sohn. Entgegen sonstiger Gewohnheiten, mich zuhören zu lassen und unentwegt zu reden, über was auch immer. Themen, die mich nur am Rande interessieren, Themen, die mich gar nicht interessieren und noch ganz wenig von dem, was mich interessiert. Nämlich wie es ihm geht und was er so macht. Man muss aber auch bedenken, dass wir als Familienmitglieder mehrere hundert Kilometer auseinander wohnen, dann wird deutlich, dass ich die meiste Zeit auf der Straße verbracht habe und verbringen werde ( wenn es hart kommt) Anders sähe es ja aus, wenn die Familienmitglieder quasi "um die Ecke" wohnen, das ist bei uns aber nicht der Fall. Meine Mutter wohnt schlappe 300 km von mir entfernt, wenn ich zu meiner Tochter fahren will, muss ich noch eine Stunde Autofahrt mehr einplanen und die Familie meines Mannes wohnt von meiner Tochter ausgesehen noch einmal 1,5 Autostunden entfernt. Mein Junge im Übrigen hat den längsten Weg, er fährt mit dem Zug mindestens 6 Stunden, das ist ohne Übernachtung am Zielort gar nicht zu machen.

Ich nehme das alles ziemlich entspannt hin. Weiß auch nicht, warum mich die Planung derzeit ziemlich kalt lässt. Dreimal dürfen Sie raten....


© Susann Krumpen