Während ich hier sitze und aufschreibe, wie wir Weihnachten so erlebt haben, gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. Vielleicht ist es Ihnen genauso oder ähnlich ergangen? Man nimmt sich vor, es so und so zu machen und dann kommt eigentlich alles ganz anders. Das ist Leben. Na gut, es war Abend geworden bei meiner Mutter. Ich sitze mit ihr in der kleinen, ziemlich dunklen Stube und sie erzählt von Früher. Von Ehe, Familie, Geburten und alles Mögliche. Erinnerungen halt. Ich höre ihr zu. Die Geschenke, die wir ihr mitgebracht hatten, liegen noch nicht ausgepackt neben dem Sofa auf der Erde. Früher hätte mich das traurig gemacht, aber ich sehe es ihr nach. Sie scheint mit vielen Gedanken aus der Vergangenheit beschäftigt zu sein. Sie wartet auf einen Anruf von ihrem Bekannten, den sie seit einiger Zeit kennt, ich rate ihr, ihn doch einmal anzurufen. Das macht sie dann auch. Ich gehe raus in den Flur, während sie telefoniert, mein Mann hatte sich schon hin gelegt, er war einfach zu müde, um aufzubleiben. Ich höre meine Mutter reden und lachen. Dann Stille. Ich gehe in das Wohnzimmer und wir reden noch eine Weile. Das heißt, sie redet, ich höre ihr zu. Später im Bett denke ich noch eine Weile über das Gesagte und Erlebte nach. Es macht mich nicht direkt traurig, aber auch nicht fröhlich. Ich glaube, es ist dem Alter geschuldet, kann aber dazu keine eigenen Angaben machen. Ein versöhnlicher Gedanke berührt meine Seele, mein Gefühl. Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam. Es gibt Brötchen, die wir mitgebracht hatten, Marmelade von unserem letzten Besuch und Kaffee. Der Kaffee tut gut. Ein wenig plaudern wir noch. Nach dem Frühstück wollen wir uns auf dem Weg nach Hause machen. Wir umarmen uns im Flur, sie bleibt in der geöffneten Tür stehen und winkt solange, bis wir sie nicht mehr sehen können. Ich sitze im Auto, wir fahren los, ich hole Luft, ein tiefer Seufzer doch dann huscht ein Lächeln über mein Gesicht....Da gibt es so ein unsichtbares Band....
Neugierig? Na dann mal los!
Mittwoch, 29. Dezember 2021
Weihnachten Teil 2 - ein bisschen Büttenwarder...
Nun waren wir erst einmal unterwegs. Von einer Familie zur nächsten Familie. Sie werden es kennen, da bin ich mir ziemlich sicher. und wenn nicht, dann lesen Sie mit Neugierde, wie es bei Anderen so zu geht. Nun, wir fuhren, wie gesagt zu meiner Mutter. Sie wohnt allein in einem ziemlich maroden Einfamilienhaus. Seit Jahren ist dort nicht mehr viel gemacht worden. So ein bisschen Büttenwarder. Sie hat einen Bekannten, mit dem, wie sie sagt "sich zusammengetan" hat. Er wohnt im selben Ort. Ein 700 Seelendorf. Auch er bewohnt ein Einfamilienhaus, es scheint aber besser in Schuss zu sein. Immerhin macht er Holz für sie und das nicht nur im Winter. Echte Liebe eben.... Nun werden Sie sagen, warum packen die Kinder da nicht mal zu?? Na ich sage Ihnen, das ist gar nicht so leicht. Meine Mutter ist da ziemlich speziell. Einmal habe ich ein neues Fenster bezahlt, die Firma, die das eingebaut hatte, da gab es eigentlich nichts auszusetzen, aber zufrieden war meine Mutter nicht so recht. Warum auch immer. Sie erzählte, das die Handwerker ewig gebraucht hätten, um das Teil einzubauen, das wäre ihr so auf die Nerven gegangen. Ein anderes Beispiel, meine Schwester und ihr Mann hatten in diesem Jahr die Treppenstufen außen erneuert als meine Mutter im Urlaub war, finanziell haben wir uns daran beteiligt, aber im Winter taugen die Stufen laut Aussagen meiner Mutter wohl nichts, da es dort immer glatt ist. Nun gut, nun mal zum Weihnachtsgedanken zurück. Wir kommen an und parken ein Stück vor dem Haus, so wie wir das immer machen. Dagegen gibt es auch nichts einzuwenden. Meine Tochter ist noch nicht da, sie kommt sicher später. Meine Mutter empfängt uns, die Stimmung ist freundlich. Mittagszeit, es gibt Nudelsuppe. Eigentlich hatten wir Kartoffelsalat und Würstchen eingeplant, um ihr das Kochen zu ersparen, aber wie gesagt, meine Mutter hat da ihren eigenen Kopf. Die Suppe ist irgendwie ein Berg Nudeln mit Gemüse und Hühnerfleisch. Schmeckt aber. Mit einer Gabel geht es. Es klingelt, ich springe auf, meine Tochter kommt! Was für eine eine Freude! Sie kommt mit ihrem Freund, beide sind schon eine gefühlte Ewigkeit ein Paar. Sie haben den restlichen Kartoffelsalat mitgebracht, auch weil mein Schwiegersohn vielleicht keine Nudeln essen möchte. Würstchen haben wir nicht. Wir essen gemeinsam und reden erst einmal nicht viel. Nach dem Essen gehen wir drei raus und nehmen den Hund meiner Mutter mit, sie schien darüber richtig froh zu sein. Meine Tochter, ihr Freund und ich, wir begeben uns nach draußen. Die frische Luft tut gut. Der Hund kann auch nicht mehr so weit laufen, das Alter eben. Also bleiben wir im Park, unweit von der Wohnung meiner Mutter entfernt. Wir gehen ein Stück und reden viel. Immer wieder Umarmungen zwischendurch. Ich merke, wie meine Akkus sich wieder aufgeladen. Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen? 4 Monate oder vielleicht länger? Es macht Freude, zu erleben, wie es ihnen geht, zu hören, was sie so machen und was sonst noch los ist. Wir tauschen uns aus. Es wird viel gelacht und wir sind uns einig, dass das nächste Treffen zu Weihnachten bei der Familie meines Mannes statt finden soll. Wieder zurück trinken wir Kaffee, so wie das all die Jahre immer war. Um 6 Uhr Frühstück, gegen 12 Uhr Mittag, gegen 15 Uhr Kaffee und einigen Lesern wird das sicher bekannt vorkommen. Ich nehme es mit einem Lächeln... Kaffee und Bienenstich gibt es, gelacht wird nicht so viel, eine eher stille Familie. Dann fahren meine Tochter und mein Schwiegersohn wieder nach Hause, ich begleite beide noch zum Parkplatz. Die Beiden verstehen sich so gut, ich verfolge in den Medien ihre Aktivitäten. Da geht einem das Herz auf! Ich bin so froh, so tolle Kinder zu haben und mein Schwiegersohn ist eine echte Bereicherung für meine Familie, vielen Dank dafür!...Es ist Abend geworden...
Weihnachten Teil 1 - die Familie meines Mannes...
Na und wer unsere Familie kennt weiß ganz genau, wie Weihnachten so abläuft. Dieses Jahr wollten mein Mann und ich eigentlich nicht wieder verreisen. Ein Jahr hatten wir das mal geschafft, aber nur, weil mein Sohn, der eine 6 Stündige Zugreise in Kauf nehmen müsste, keine Lust zum Anreisen hatte und deshalb einen Mordsärger auslöste. Dieses Jahr wollte er auch nicht fahren, deshalb beschloss ich kurzerhand, ihn zwischen den Jahren zu besuchen. Dem stimmte er zu und ich konnte eine Position abhaken. Also wir hatten, wie gesagt uns fest vorgenommen, nicht zu verreisen. Auch wegen Corona und so. Dann bekamen wir ganz überraschend einen Termin zum Boostern. Zu was bitte? Ja Boostern, richtig gelesen! Es ist nichts anderes, wie der Auffrischungstermin der Corona Impfung. Den Tag vor dem Boostern hatte ich mir selbst Blut aus dem Finger abgenommen, um zu schauen, wie viele Antikörper wohl nach den 5 Monaten der zweiten Impfung übrig waren. Eigentlich Quatsch, aber meine Neugier siegte. Der Test ist gestern im Labor angekommen, ich bin gespannt auf das Ergebnis, welches noch aussteht. Ach, ich schweife vom Thema ab. Zurück zur Schilderung der Weihnachtssituation. Also nach der Auffrischungsimpfung hat mein Mann sich breit schlagen lassen, doch zu fahren. Familienbesuche, wie wir sie seit Jahren machen. Ein bis zwei Tage zu der einen Familie und danach ein bis zwei Tage zu der zweiten Familie. Der erste Anlaufpunkt war die Familie meines Mannes. Wir besuchen sie gern, aber leider zu selten. Als wir ankamen begrüßten uns der Hund, zwei Katzen, ein Enkelkind und die Schwiegertochter meines Mannes. Freundlich und wohlwollend. Im Laufe des Abends kamen immer mehr Besucher: die Tochter meines Mannes mit Freund, der verflossene Ehemann der Tochter, der Stiefvater der Schwiegertochter mit Familienanhang, die Mutter meines Stiefsohnes mit Anhang, diverse Leute, die ich im Laufe des Abends erst kennenlernte, die Enkelkinder mit Freundinnen, uns eingerechnet waren wir, so glaube ich 20 Personen. Au Backe, dachte ich, hoffentlich stecken wir uns nicht mit Corona an. Kann gerade keiner gebrauchen. Geschlafen haben wir im Büro, welches sich im Keller des Hauses befindet, relativ gemütlich, zumindest hat man seine Ruhe, wann immer man es möchte. Pluspunkt.
Auch die Getränke stehen auf der Treppe, die abwärts führt, eine Kleinigkeit, sich dort zu bedienen. Es fällt so wie so nicht auf, wenn dort was fehlen würde. Die Treppe ist übervoll von Getränken und allerlei Kram, der woanders nicht verstaut werden kann. Wie der Abend verlief? Im Laufe des Abends dachte keiner mehr an politische Geschehnisse, die Stimmung war heiter, gelassen und fröhlich. Balsam für die Seele. Ich kann dem Leser nur sagen; saugemütlich, keiner nörgelt, das Essen war super, es gab Rouladen, so wie jedes Jahr, der Wein floss in Strömen und die Raucherecke wurde niemals kalt. Obwohl ich an der Stelle bemerken muss, dass ich gar keine Raucherin bin. Aber ich fand die Stimmung supertoll! Auch am nächsten Morgen, am Abreisetag war die Atmosphäre unbeschwert fröhlich. Ein reichhaltiges Frühstück erwartete uns, frische Brötchen, gekochte Eier, Kaffee und allgemein gute Laune. Bevor wir los fahren konnten hieß es erst einmal Autoscheiben kratzen. Ich hasse es! Mir werden Sie zustimmen und ich werde dem einen oder anderen Leser aus der Selle sprechen. Die Scheiben waren völlig zugefroren! Und die Arbeitsteilung von meinem Mann und mir bestand darin, dass mein Mann sich in das Auto setzte und den Motor an ließ und ich die Scheiben kratzte. Toll, sage ich Ihnen! Irgendwas muss ich falsch gemacht haben. Ha, Ha...Na nach dem Freikratzen fuhren wir los zu meiner Familie. Die Straßen waren frei. Ich freute mich schon riesig, meine Tochter wieder zu sehen. Wir wollten uns bei meiner Mutter treffen. Es kam aber irgendwie anders, als erwartet....
Donnerstag, 9. September 2021
Fasten - ich lade zum Kaffeekränzchen ein
Kaffeekränzchen in der Fastenzeit? Sie haben richtig gelesen, ja genau mitten in der Fastenzeit, die ich mir auferlegt habe, lade ich einige Frauen aus der Dorfgemeinde ein zum plaudern, Kuchen essen und Gedankenaustausch. Ich will es wissen, mich informieren wie viele Diäten sie hinter sich haben, wie groß der Erfolg so gewesen sein mag oder ob sie unterwegs hin geschmissen haben, aufgegeben quasi. All das interessiert mich und was ist näherliegend, wie ein gemeinsamer Nachmittag. Eines kann ich schon mal sagen, es wurde viel gelacht und das war schon mal eine wichtige Zutat. Da ich nicht backen konnte, weil mein Elektroherd der Tage kaputt gegangen war, entschied ich mich für eine Kühlschranktorte mit Sahnequark. Clevere Idee. Die machte nicht so viel Arbeit und war zudem noch fruchtig frisch. Kalorien sind überall drin. Also was solls. Als alle soweit versammelt waren, der erste Kaffee eingeschenkt, die ersten Bissen genossen kam das Thema der Themen die Diäten der Frauen. Männer scheinen dieses Thema nicht zu kennen, ich glaube auch, dass es ihnen fast egal zu sein scheint, wie die Frauen aussehen, Hauptsache es geht ihnen gut. Nun gut, es gibt auch Ausnahmen und ich kann nur für meine Person sprechen. Aber eines habe ich in der Kaffeerunde gelernt. Es waren einige Vegetarierinnen dabei, von denen ich gesagt bekommen habe dass Gemüse wohl doch zu jeder Gelegenheit passt. Wir haben uns vor genommen, gegenseitig Rezepte auszutauschen und ich bin sehr gespannt darauf. Ich mag neue Ideen sehr, das erweitert den Horizont. Sowie ich ein Rezept ergattert habe, stelle ich es hier in die Posts. Sie dürfen einigermaßen gespannt sein...
Fastentage - was mich bewegt...
Wieder einmal weiß ich nicht so recht, womit ich anfangen soll. Ich sitze hier und schreibe, lösche, schreibe erneut. Gedanken Wirrwarr in meinem Kopf und ich ertappe mich dabei, dass der Appetit auf irgendwelchen Süßkram ins unermessliche steigt. Einzig und allein meiner Faulheit, ist es zu verdanken, dass ich sitzenbleibe. Keine Schoki, das ist gut so, Kalorien gespart. Uff, geschafft. Zu der Sache selbst: eins vorweg, ich habe nichts abgenommen! Nichts, wirklich nichts. Nicht ein Gramm. Na ja stimmt nicht ganz, das Gewicht schwankte zwischen 74 kg und 75 kg hin und her. Die erhofften 5 kg, die ich eigentlich abnehmen wollte zeigten sich auf meiner Waage nicht. Ich sollte die Waage mal zum TÜV schicken. Sie taugt einfach nichts. Irgend etwas scheint dort nicht in Ordnung zu sein. Am Anfang meiner selbst gewählten Fastenzeit war ich noch guten Mutes und voller Euphorie. Jeder, dem Leser wird das eine oder Andere sicher bekannt vorkommen. Nahezu jeder hat sich da schon einmal in etwas versucht. Der eine wollte das Rauchen aufgeben, der nächste eine Challenge 30 Tage Zuckerverzicht, wieder jemand erzählte mir etwas von Nachrichtenfasten und so weiter. Die Themen sind so vielfältig, wie es Diäten für alles mögliche gibt und nehmen selbst dann kein Ende, wenn einem nichts mehr einfällt. Und täglich grüßt das Murmeltier. Die Welt ist bunt, genau wie die Menschen, die auf oder in ihr leben, bunt und vielfältig. Und doch wollen wir irgendwie alles das Gleiche. Irgendeine Diät von was auch immer und in den meisten Fällen packen wir unterwegs eben wieder ein. Doch ist das Versagen? Ich grübele seit Tagen darüber, wie ich das finden soll. Habe ich wirklich versagt? Ich denke nicht. Denn immerhin habe ich einiges an Lebenserfahrung dazu gewonnen. Und ich wiege ab, was hat das für einen Nutzen, immer wieder über das Essen zu grübeln? Es raubt Zeit, Kraft und auch die guten Gefühle. Ich esse eben zu gern. Und genau da sollte ich ansetzen, schießt es mir durch meinen Kopf. Aber Gemüse schmeckt nun mal nicht zu jeder Gelegenheit, oder doch? Ich habe es satt. Jeden Morgen eine neue Diät! Mein Mann belächelt die Art und Weise, wie ich damit umgehe. Er hat ja gut lachen, schließlich kann er sich die Schoki reinhauen, ohne ein Gramm zu zu nehmen, ist das nicht irgendwie ungerecht? Liebe Leserin, Sie kennen die Problematik sicher nur zu gut und können sich in die Situation mehr als hereinfühlen. Sie wissen, von was hier die Rede ist und wir Frauen sprechen in diesem Thema die gleiche Sprache. Mögen unsere Männer nur weiterlächeln, das macht sie dann doch wieder zu Helden! Unseren Helden....und doch habe ich das Problem lösen können, wie? werden Sie sich fragen.. lesen Sie doch einfach weiter..
Mittwoch, 1. September 2021
Fasten Tage - der Abend davor...
Samstag, 31. Juli 2021
Housesitting - Hilfe meine Mutter kommt! Teil 2 Ende
Sie sind schon gespannt, wie das hier abgelaufen sein mag? Ja zu Recht! Ich sage mal, ich habe mich selber über meine Toleranz gewundert. Aber was solls. Schließlich war ich in dem guten Glauben, dass es für beide Seiten eine Win-Win-Situation gewesen wäre. Weit gefehlt! Wir waren also unterwegs in unseren Urlaub, meine Mutter war unterwegs zu meinem zuhause. Den Schlüssel vom Nachbarn abzuholen, war noch eine der leichtesten Übungen, das hatte schon mal gut funktioniert. Na zunächst der positive Teil: die Betten waren herrlich und sie schliefen schon einmal gut. aufatmen meinerseits. Das ist schon mal die halbe Miete, wie man so zu sagen pflegt. Alles Andere gestaltete sich wohl etwas schwierig, wie ich im Nachhinein zu erfahren bekam. Ich hatte meiner Mutter für den Zeitvertreib ein paar schöne Zeitschriften zum Lesen und blättern beigelegt, diese hatte sich sich nicht getraut zu nehmen. Schade. Der Kühlschrank war übervoll mit Sachen, von denen ich glaubte, dass sie das gerne mag und Getränke standen aufgestapelt im Flur, damit sie sich das für sie lästige Treppensteigen ersparen sollte. Der Grill stand gereinigt und Einsatzbereit im Garten vor der Terrasse, sämtliches Zubehör hatten wir ihnen auf die Terrasse gestellt. Holzkohle, Anzünder und was eben sonst noch so dazu gehört. Sie haben auch Gebrauch davon gemacht. Mich hat das im Nachhinein schon ziemlich gefreut. Die Tage haben sie verbracht, Gaststätten zu suchen ( man erinnert sich, dass Zettel mit Telefonnummern , Kilometerangaben und Namen der Gaststätten auf einen Zettel zu finden waren) Ich habe ihr aus dem Urlaub heraus Links mit Gaststätten in unserer Heim Nähe zugeschickt. WhatsApp sei Dank.
Eine Eisdiele konnten sie wohl in der ganzen Zeit nicht finden, ich hatte ihr verraten, dass im Gefrierfach Eis steht, welches sie gerne verbrauchen können. Sie machte aber keinen Gebrauch davon. Wo sie doch verrückt nach Eis ist. Die Blumengießhilfe wurde mit den Worten " Ich benötige keine Hilfe, sollen mich alle zufrieden lassen" wieder weg geschickt, so dass ich mich per WhatsApp für den Einsatz entschuldigen musste. Ich schrieb allerdings dabei, dass meine Mutter ihren eigenen Kopf habe. Ich weiß nun nicht, ob das geholfen hat. (Das werde ich am Dienstag fest stellen, dann treffe ich sie wieder beim Yoga) Eine Putzkraft hatte ich auch bestellt, das war meiner Mutter gar nicht recht, sie meinte "also 3 Stunden hat die hier verbraucht, was macht ihr in dieser Zeit eigentlich!" Ich antwortete, dass es für uns gar kein Problem darstellt und wir in der Zeit arbeiten. Ich wollte eben nur das Beste und nun sieht man einmal, das jeder Mensch hier (auch der Leser) seinen eigenen Kopf und seine eigene Meinung haben kann und darf. Das zum Thema Housesitting. Ich überlege mir demnächst drei Mal, ob ich das wieder so mache, wie gerade passiert. Ein Gutes hatte es aber: Die Blumen blühen wunderbar und sind auf jeden Fall gegossen worden. Nachtrag: Sie sind eigenartiger Weise auch wieder nach Hause gefahren, bevor wir wiederkamen. Warum auch immer. Das wird wohl offen bleiben....